Die Deutsche Programmiersprache


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Referenzen

Normalerweise werden Argumente von Funktionen als Werte übergeben. Das heißt, wenn man z.B. Schreibe den Text t. aufruft, wird eine Kopie der Variable t erstellt und der Funktion übergeben. Die Funktion kann t also nicht verändern.

In DDP können Funktionen nun aber auch sog. Referenzen als Parameter-Typen angeben. Das sieht so aus:

Die Funktion foo mit dem Parameter param vom Typ Text Referenz, gibt nichts zurück, macht:
    Speichere "neu!" in param.
Und kann so benutzt werden:
    "Verändere <t>"

Und man kann die Funktion nun so aufrufen:

Der Text t ist "alt".
Schreibe t. [Zeigt "alt" in der Konsole]
Verändere t.
Schreibe t. [Zeigt "neu!" in der Konsole]

Wie man sieht, nehmen Referenz-Parameter Variablen als Argumente. Wenn man ihnen einen Wert, z.B. ein Literal, übergeben würde, gäbe es einen Fehler:

Verändere "Fehler". [Kompilierfehler: foo hat eine Variable erwartet]

Man kann aus jedem Typnamen einen Referenz-Typ machen, indem man “Referenz” an den Typnamen anhängt und ihn entsprechend dekliniert. Aus Zahlen Liste wird also Zahlen Listen Referenz, aus Wahrheitswert wird Wahrheitswert Referenz, aus Zahl wird Zahlen Referenz, etc..

Normale Variablen können keine Referenz-Typen sein, nur Funktions-Parameter.

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